BOOYHOOD – Streetwear aus Paris

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Der ewige Look, die unaufgebrauchte Energie des Jung-Seins, der Jugendlichkeit steckt hinter dem Namen des Streetwear Labels aus Paris. „BOYHOOD“ wurde im Februar letzten Jahres von den Freunden Benjamin Brouillet und Celine Fadalat gegründet. Die Looks sollen erinnern an die 90er, Frankreich, Paris. 

„Booyhood soll eine freundliche Erinnerung daran sein, wie wir uns in den 90ern in Frankreich auf dem Land angezogen haben“, fasst Brouillet seine Vorstellung des Jung-Seins im Gespräch mit HERO zusammen.

Mit 18 Jahren zog er von dort weg. Raus aus der französischen Provinz und rein in die Modemetropole, Paris. Dort sollte er eigentlich gar nicht Mode machen, nicht Designer sein, sondern viel mehr das, was er ja sowieso schon war. Sportler. Doch dann der Job bei Takasimaya in New York, 4 Jahre bei Dolce & Gabbana, nebenbei Jobs als Stylist, eigene Shootings. Vom Sportler Brouillet spricht schon lang keiner mehr.

Und doch ziehen sich dieser und weitere Aspekte seiner jungen Biografie durch die Kollektion seines Labels. Caps, Hoodies, Jogginganzüge –  die Sportelemente sind ein fester Bestandteil von BOYHOOD.  Auch die Schulzeit scheint große Inspirationsquelle für den Creative Director zu sein.

Für das erste Lookbook der Marke kramte er ein altes Schulheft hervor und klebte darauf die geshooteten Looks der Kollektion: “The first day in school”  Und auch in der aktuellen Kollektion geht es wieder um die Schulzeit, um Bouillons Zeit als Boy. Konkret: Schulausflüge. Entstanden ist die AW18 Kollektion mit neonfarbenen Langarmsleeves und Sicherheitswesten, die im Dunkeln, von Autoschweinwerfern angestrahlt, leuchten.

In einem neu erscheinenden Video zu “Sortie Scolaire” (Schulausflug eben) wird die Herbst/Winter Kollektion noch einmal aufgegriffen. 

Vergleichen könnte man diese eigenständigen, von Freunden gegründete Marke, mit Streetwear-Labeln wie MISBHV aus Warschau. Welche es innerhalb von kürzester Zeit und mithilfe klarer und eindeutiger ästhetischer Vorstellungen, herausstechenden Lookbooks und einer starken Social-Media-Präsenz – einer Idee eben – nicht nur in die Kreise der Cool-Kids geschafft, sondern auch im etablierten Mode-Sektor zu internationaler Relevanz gebracht haben.

Category: News

Tags: Boyhood, Paris, streetwear

Von: Angelika Watta

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